Veranstaltungsempfehlung - Crossroads
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Aktuell
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 14:17 Uhr
Festival für Dokumentarfilm und Diskurs
18.-27. Mai 2012
FORUM STADTPARK, Graz
Mit einem spannenden, aktuellen Filmprogramm sowie zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen setzt sich das neue Festival Crossroads 2012 schwerpunktmäßig mit der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und dem weltweiten Widerstand dagegen auseinander. Anlass dafür ist u.a. der große UNO-Erdgipfel „Rio+20“, der vom 20. bis 22. Juni in Rio de Janeiro stattfinden wird. Behandelt werden darüber hinaus auch Themen wie etwa Migration, Geschlechtergerechtigkeit und der Einfluss neuer Technologien auf unser Leben.
Sichtbar machen soll das Festival vor allem Entwicklungen, die in den Mainstream-Medien nicht ausreichend oder zu unkritisch behandelt werden. Der Fokus ist dabei stark auch auf Perspektiven aus dem globalen Süden und insbesondere auf jene mutigen Menschen gerichtet, die tagtäglich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen kämpfen.
30 preisgekrönte Filme (davon mehr als die Hälfte als Österreich-Premieren) und zahlreiche renommierte Vortragende und Diskussionsteilnehmer_innen sollen zur Auseinandersetzung mit alternativen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konzepten und Strategien anregen, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und zu persönlichem und kollektivem Engagement ermutigen.
Filmprogramm:
A Fierce Green Fire - The Battle for a Living Planet (USA/2012), A Wild Idea (Ecuador/USA/2011), A Few Brave People (Turkei/2011), Raising Resistance (Deutschland/Schweiz/2011), Die Ökonomie des Glücks (USA/2011), Five Star Existence (Finland/2011), A River Runs Through Us (Mexico/USA/2011), Call of Life: Facing the Mass Extinction (USA/2010), Ekümenopolis: Stadt ohne Grenzen (Türkei/2011), Just Do It: A Tale of Modern-day Outlaws (UK/2011), LoveMEATender (Belgien/2011), The Last Mountain (USA/2011), Pink Saris (Indien/UK/2010), Planeat (UK/2011), The
Broken Moon (Brasilien/2010), The Big Fix (USA/2011), The Crisis of Civilization (UK/2011), The Man Who Stopped the Desert (UK/2010), Up in Smoke (UK/2011), Waking the Green Tiger (Canada/2011), When The Water, Ends: Africa’s Climate Conflicts (USA/2010, uvm.
Diskursprogramm:
18.-20.5. 2012: Die sozial-ökologische Krise/Wende und Rio+20
25.-27.5. 2012: Green Economies, zukunftsfähige Ökonomien
Teilnehmer_innen:
Ricardo Navarro (Ehem. Vorsitzender von Friends of the Earth International und Träger des Goldman Prize, der als „Nobelpreis für Umweltschutz“ gilt El Salvador), Birgit Mahnkopf (Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), James Hansen (Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA und Professor für Erd- und Umweltwissenschaften an der Columbia University), Verónica Moscoso Cordero (Filmemacherin und Journalistin / Ecuador, USA), Mark Kitchell (Filmemacher, Sundance Gewinner / USA), Ulrich Brand (Professor für Internationale Politik, Universität Wien), Rebecca Harrel Tickell (Filmemacherin, Sundance Gewinnerin / USA), Bernhard Obermayr (Greenpeace), Irmi Salzer (Via Campesina), Mario Matzer (Arbeiterkammer Steiermark), Barbara Ettinger (Filmemacherin, Niijii Films / USA), Andreas Exner (Social Innovation Network), Brigitte Kratzwald (Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin, commons.at), Ernst Schriefl (energieautark consulting), Franziskus Forster (AgrarAttac), uvm.
*Alle Wissenschaftler_innen, Aktivist_innen und Filmemacher_innen, die ausserhalb Europas leben, beteiligen sich aus ökologischen Gründen via Live-Videostream am Festival.*
Weitere Infos und Updates:
http://www.crossroads-festival.org
8.Mai - Wer nicht feiert, hat verloren
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Aktuell
Montag, den 07. Mai 2012 um 18:42 Uhr
Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa, Österreich wurde vom Nationalsozialismus befreit. Manche Österrreicher_innen betrauern den Untergang „ihres“ Reichs bis heute. So gibt es in Kärnten/Koroška jedes Jahr das Ulrichsbergtreffen, bei dem sich SS-Veteranen aus ganz Europa treffen und den Krieg für ihr „Vaterland“ feiern. Im Zentrum von Klagenfurt/Celovec, einer ehemaligen SS-Garnisionsstadt, gibt es bis heute kein Denkmal für die bis zu 5000 Opfer des NS aus Kärnten/Koroška, sehr wohl aber ein Denkmal für rund 100 großteils NSDAP Mitglieder welche 1945 von Jugoslawischen Partisanen verschleppt wurden und zum Teil nicht mehr zurück kehrten. Der bewaffnete Widerstand der Kärntner Slowenen gegen den NS wird von höchster politischer Ebene marginalisiert und als Kampf für ein „Großslowenien“ dargestellt. Die Geringschätzung für die Opfer des NS zeigte sich zuletzt im Dezember 2011, als das Land Kärnten das symbolische Weihnachtsgeld für NS-Opfer einstellen wollte, während die Ulrichsberggemeinschaft jedes Jahr Zehntausende an Euro Unterstützung bekommt. Deshalb:
Gegen den Österreichischen Opfermythos, gegen den Kärntner Geschichtsrevisionismus, den 8. Mai zum Feiertag machen, das „Partisanenterror“-Denkmal schleifen!
Demo: 8. Mai 2012, 16h Alter Platz Klagenfurt/Celovec
Einladung zur Buchpräsentation „Friede, Freude, deutscher Eintopf – Rechte Mythen, NS-Verharmlosung
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Kurzmeldungen
Mittwoch, den 14. September 2011 um 20:51 Uhr
Der „AK gegen den kärntner Konsens“ hat sich seit 2005 mit dem Gedenken am Ulrichsberg beschäftigt. Neben der Durchführung von Antifaschistischen Aktionstagen samt ZeitzeugInnengesprächen und Stadtspaziergängen stand die Recherche zur so genannten Ulrichsberg-Gedenkstätte und der gesellschaftlichen Verankerung der Ulrichsbergfeier im Mittelpunkt. Dieses Material zu den Hintergründen und der Geschichte der Ulrichsberggemeinschaft wurde mit bislang weniger berücksichtigten Fragestellungen und neuen Recherchen ergänzt und für eine Publikation aufbereitet.
Das Ergebnis ist ein Buch mit 420 Seiten, das sich mit österreichischer und kärntner Geschichtspolitik und den ideologischen Grundlagen des rechten Gedenkens am Ulrichsberg genauso beschäftigt wie mit der Geschichte jener, die meist wenig Aufmerksamkeit bekommt: Die Vertreibung von kärntner SlowenInnen, Juden und Jüdinnen und als „Zigeuner“ Verfolgten, ebenso wie mit dem Widerstand der PartisanInnen. Nicht zuletzt geht es auch um eine Einschätzung und Analyse zum langsamen Sterben des Treffens.
Bei der Buchpräsentation wird das Buch zum ersten Mal vorgestellt, die Möglichkeit geboten mit den AutorInnen zu diskutieren – und natürlich das Buch zu erwerben.
Wir freuen uns sehr über Ihre/eure Teilnahme, der AK gegen den kärntner Konsens.
15.9.2011, 18:30, Klagenfurt/Celovec, Ort: raj, Badgasse 7
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Homepage: u-berg.at
Kontakt: 06764714968 oder
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Rezensionsexemplare: http://www.mandelbaum.at/presse
Buchvorschau: http://www.mandelbaum.at/documents/821302930.pdf
GAJ und GRAS Sommercamp 2011 22.-29.8.
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Aktuell
Montag, den 15. August 2011 um 16:08 Uhr
Hallo,
Auch dieses Jahr veranstalten GRAS und GAJ wieder ein gemeinsames Sommercamp! Dabei werden sieben Tage lang in spannenden Workshops und Diskussionen die verschiedensten Themen behandelt, Meinungen ausgetauscht und und grüne und alternativ denkende (und andere) Jugendliche vernetzt. Jede_r, der_die will, kann selbst Workshops anbieten - von der Auseinandersetzung mit Wirtschaftstheorie über Aktionismusworkshops bis hin zum Transpimalen ist für alle was dabei.
Burschentag kann uns mal! Eysn zu Altmetall!
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Antifaschismus
Dienstag, den 07. Juni 2011 um 17:23 Uhr
Anlässlich des 50. Stiftungsfests der c.P! Eysn findet der Burschentag des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR) heuer in Steyr statt. Definitiv kein Grund zum Feiern! Die c.P! Eysn zählt als Jugend- und Schülerverbindung, dem Vorbild traditioneller Burschenschaften folgend, zu einem der zahlreichen Männerbünde in Österreich, welche unter dem Leitspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ mit Käppchen, Schärpe und Säbel um neue Bundesbrüder werben. Burschenschaften sind Schwurgemeinschaften von Männern, die durch feste Rituale und Regeln geprägt sind. Zentrales Merkmal ist der Ausschluss von Frauen und allen, die nicht dem „heroischen und ehrenhaften“ Männlichkeitsbild entsprechen - wie z.B. Juden und Homosexuelle.
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